„Ich liebe die Träumer…

„Ich liebe die Träumer…

… die Aufbruchsgeister, die überall Samen erkennen, die Fehlschläge nicht zu ernst nehmen und immer das Gute benennen.“

Mit diesen Worten beginnt das Lied „Wann strahlst du?“ von Erobique & Jaques Palminger, über welches ich vor ein paar Tagen gestolpert bin. Musik, Gesang und Text sprechen mich gleichermaßen an und haben sich bei mir als Ohrwurm festgesetzt.

Um meine nachfolgenden Gedankengänge zum Liedtext besser nachvollziehen zu können, füge ich euch hier vorab den vollständigen Wortlaut ein.

Ich liebe die Träumer,

die Aufbruchsgeister,

die überall Samen erkennen,

die Fehlschläge nicht zu ernst nehmen

und immer das Gute benennen.

Nicht die, die die Zukunft auswendig kennen,

Begeisterung als Naivität anschau’n,

und dir ihre altbekannten Ängste

als Ratschläge verpackt

um die Ohren hauen.

Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.

Wann strahlst du?

Ich liebe die, die jeden Einfall ausprobieren,

der Erfahrung ein Schnippchen schlagen,

zwischen Misserfolgen heil hindurchschlängeln

und deren Augen leuchten, wenn sie fragen.

Nicht die, die denken, es lohnt sich doch nicht,

die alles schon immer gewusst haben.

Die sagen: „Wozu? Es macht doch keinen Unterschied.“

und ihre Neugier mit Erfahrungen begraben.

Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.

Wann strahlst du?

Ich liebe die, die staunen können

über die Blume auf dem Schrott,

die lieber im Jetzt als im Morgen leben

und die aber austreten aus dem Trott.

Nicht die, die im „vielleicht“ und im „irgendwann“

alle Energie vergraben

und sich mit grauem Trübsinn

ganz einbalsamiert haben.

Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.

Wann strahlst du?

Auf dem Youtube-Kanal von Erobique anhören: https://youtu.be/MPNsDIHhUiE

Auch ich liebe es, mich in Gesellschaft von Menschen aufzuhalten, die meinen Ideen und Träumen wertschätzend und offenherzig begegnen. Das war nicht immer so, weil die Angst vor Kritik, Ablehnung oder Verhöhnung mich daran hinderten. In den letzten Jahren durfte ich lernen, mich dahingehend zu öffnen, jede noch so verrückte Idee auszusprechen, deren Realisierung für möglich zu halten und das „vielleicht“ und „irgendwann“ in die Gegenwart zu holen.

Heute darf ich mich sehr glücklich schätzen, dass ich mich in einem Umfeld von Träumern, Aufbruchsgeistern und Samen-Erkennern bewegen darf. Durch wechselseitige Inspiration und einem wertschätzenden und offenherzigen Austausch, werden den Ideen, Wünschen und Vorstellungen Raum zur Entwicklung und Umsetzung geboten. Genauso finden aber auch das Scheitern, Verwerfen und Neuausrichten ihren Platz.

Es gibt im menschlichen Dasein für jeden von uns Zeiten, in denen Trübsal Einzug hält, Misserfolge und Fehlschläge aus der Bahn werfen und Zweifel das Denken übernehmen. Hier gilt es, den bisherigen Erfahrungen und alten Glaubenssätzen ein Schnippchen zu schlagen, unbekannte Wege zu beschreiten und sich quasi durch ungemütliche Zustände zu schlängeln, um den Samen des Neuen erkennen zu dürfen und dessen Wachstum und Entfaltung vor Augen zu haben.

Zu sagen, dass wir dem Leben ein Leuchten in den Augen schulden und dies womöglich auch noch in schwierigen und herausfordernden Zeiten, mag für einige Menschen etwas zu brüsk formuliert erscheinen.

Deshalb würde ich den Begriff „Leben“ gedanklich um den Zusatz „Seele“ erweitern. Auch wenn wir uns nicht mehr konkret daran erinnern können, welches „Seelenleben“ wir einst für diese Inkarnation gewählt hatten, ist dennoch sicher, dass wir gemeinsam mit unserer Seelenfamilie und anderen eng verbundenen Wesenheiten, genau dieses Leben, mit genau diesen Höhen und Tiefen, aus ganz bestimmten Gründen wohlüberlegt geplant hatten.

Daher glaube ich, dass wir es dem Leben und der Seele zuliebe wenigstens mit einem Strahlen versuchen sollten und dies auch in weniger guten Zeiten. Es wird nicht immer gelingen und so manches Mal sogar unvorstellbar sein. Meinem Empfinden nach, lösen aber bereits der Versuch und die Intention ein Leuchten aus, welches viel Gutes und dem Seelenleben Dienliches zu bewirken vermag.

Entsinnen wir uns daran, dass alles was geschieht einem höheren Zweck dient, dass das Leben oft erst rückwärts verstanden werden kann und umgeben wir uns mit Menschen, mit denen wir gemeinsam mit leuchtenden Augen träumen und in eine gute Zukunft blicken können.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Wochenstart und ganz viel Leuchten in euren Augen.

Alles Liebe,

Alessa

Bild von Gerd Altmann auf pixabay

6 Gedanken zu „„Ich liebe die Träumer…

  1. Liebe Alessa,
    danke für den schönen Text und die aufmunternden Worte!
    Ich freue mich sehr, dass ich dich – in einer schwierigen Zeit – kennenlernen durfte und mir immer wieder Rat von dir holen kann!!!
    Danke für deine liebevolle Wertschätzung!
    Liebe Grüße, Antonia 😘

    1. Liebe Antonia,
      ein herzliches Dankeschön für deine liebevollen Worte. Ich kann mich sehr glücklich schätzen, dich zu meinen wichtigsten Wegbegleitern zählen zu dürfen.❤️
      Herzensgrüße,
      Alessa

  2. Wow! Danke für diesen tollen Text! Und danke, dass ich ausgerechnet dich kennenlernen durfte. Ich strahle gerade vor Dankbarkeit über den Kontakt und deine Inspiration🌟👌♥️

Kommentare sind geschlossen.

Kommentare sind geschlossen.
%d Bloggern gefällt das: