Mein Urlaub – Mit der geistigen Welt „im Gepäck“

Mein Urlaub – Mit der geistigen Welt „im Gepäck“

Heute möchte ich euch von einer wunderbaren Begebenheit während meines Urlaubs in der vergangenen Woche berichten.

Es begann bereits mit der Buchung der Unterkunft. Die nette Antwort auf meine Anfrage an die Pension wurde mit dem Namen S. (Name in Absprache anonymisiert) gezeichnet. Dieser Name löste in mir ein nicht definierbares Gefühl der Aufregung aus, welches ich aber sofort beiseiteschob.

Einen Tag vor der Abreise bekam ich Nierenschmerzen. Unsicher darüber, ob ich nicht doch lieber zuhause bleiben sollte, fragte ich die geistige Welt um Rat. Ziemlich schnell bekam ich die Antwort, dass es mir bald besser gehen würde und ich fahren solle und dabei hatte ich wieder so ein Gefühl, als ob mich etwas erwarten würde.

Am ersten Morgen meines Aufenthaltes durfte ich dann erfahren, was dieses Gefühl zu bedeuten hatte. Da traf ich am frühen Morgen auf S., die gute Seele des Hauses. Nach einer netten Begrüßung wechselten wir ein paar Worte und ich begab mich in den Garten, um die morgendliche Stille und Kühle zu genießen.

Schon sehr bald zeigte sich mir sehr deutlich ein attraktiver Mann aus der geistigen Welt, wobei ich umgehend den Eindruck hatte, dass dieser in Verbindung zu S. stehen würde. Aufgrund bestehender Zweifel, ob denn das wirklich so wäre und meiner Unkenntnis darüber, ob S. für das Thema „Leben nach dem Tod und Jenseits“ überhaupt offen wäre, wollte ich diesen Kontakt nicht vertiefen. Ich verabschiedete mich dann ziemlich schnell und freundlich von diesem Mann und sagte ihm noch, dass es mir leidtäte, weil ich im Moment wohl nichts für ihn tun könne.

Um mich abzulenken, begab ich mich auf einen kurzen Spaziergang, welchen ich dann allerdings nicht alleine unternahm. Immer wieder zeigte sich mir dieser besagte Mann und erklärte mir vehement, dass ich mit S. über ihn reden müsse und übermittelte mir noch weitere Informationen zu seiner Person und zur Botschaft. (Anm.: Um die Privatsphäre der Beteiligten zu schützen, werde ich hier keine konkreten Informationen veröffentlichen). Jedenfalls ging ich aufgrund seiner Angaben zunächst davon aus, dass es sich um einen verstorbenen Bruder von S. handeln müsse.

Immer stärker machte sich eine innere Unruhe in mir breit. Aus den ganz wenig ähnlich gelagerten Fällen wusste ich, dass sich dieses Gefühl und das körperliche Empfinden (Symptome ähnlich einer Unterzuckerung) nicht so schnell legen würden, falls ich S. nicht ansprechen würde. So gab ich mich geschlagen und weil ich nicht mit der Tür ins Haus fallen wollte, versuchte ich gleich in einem unverfänglichen Gespräch bei S. vorzufühlen, bevor die anderen Gäste zum Frühstück erscheinen würden.

Als ich dabei in Erfahrung bringen konnte, dass S. keinen Bruder in der geistigen Welt hat, beschloss ich die Sache auf sich beruhen zu lassen und verabschiedete mich abermals von der männlichen Person aus der geistigen Welt. Ich dachte noch bei mir, dass ich es zumindest versucht hatte und der Verstorbene damit nun seinen Frieden haben könnte.

Doch der Mann blieb hartnäckig an meiner Seite und bat mich nochmals mit S. über meine Wahrnehmung, über ihn, zu sprechen.

S. war weiterhin mit den Frühstücksvorbereitungen beschäftigt, während ich noch immer im Garten saß und mit der Situation haderte. So traf ich mit dem Verstorbenen nach langem hin und her eine „Abmachung“. Sollte S. innerhalb der nächsten Minute zu mir in den Garten kommen, würde ich sie ansprechen und falls nicht, würde er sich endgültig verabschieden und ich könnte mich meinem Frühstück widmen. Ihr ahnt es vermutlich – nach etwa 20 Sekunden betrat S. den Garten, um frischen Schnittlauch zu holen.

Versprochen ist versprochen und so nahm ich all meinen Mut zusammen, zählte innerlich bis drei und sprach sie abermals an. Den genauen Wortlaut hier wiederzugeben würde den Rahmen sprengen. Jedenfalls kann ich nicht sagen, wer von uns beiden im folgenden Gespräch aufgeregter war. Nichtsdestotrotz fühlte es sich – ich denke, da kann ich für uns beide sprechen – schon sehr stimmig und richtig an.

S. wusste jedoch mit der Beschreibung dieses Mannes zunächst nichts anzufangen und konnte keine Verbindung zu einer verstorbenen Person in ihrem Familien- oder Bekanntenkreis herstellen. Während sie sich im Anschluss um die Frühstücksgäste kümmerte, verabschiedete ich den Mann nun zum dritten Male und wollte die Angelegenheit endgültig auf sich beruhen lassen.

Es dauerte nicht lange und S. trat an mich heran und meinte, dass ihr da vielleicht jemand eingefallen wäre. Als sie aussprach, an welchen Verstorbenen sie da genau dachte, bekamen wir beide Gänsehaut, waren gleichsam berührt und uns beiden standen Tränen in den Augen. Wir konnten leider nur kurz darüber sprechen, bevor sie sich wieder an die Arbeit machen musste.

Für mich war diese starke emotionale Empfindung die Bestätigung dafür, dass der Kontakt nun tatsächlich zugeordnet war. Da ich jedoch mit derartig gelagerten Jenseitskontakten – außerhalb eines Sitzungsrahmens/Blogs, rein ausgehend von der geistigen Welt, nichts wissend über die Einstellung und Auffassung des Empfängers – bisher kaum Erfahrung hatte, kontaktierte ich meinen lieben Freund und Kollegen Gerhard (Seebach). Dazu muss ich erwähnen, dass Gerhard und ich sehr oft unabhängig voneinander gleiche Wahrnehmungen zu unterschiedlichen Zeiten haben oder unsere individuellen Wahrnehmungen sich oft ergänzend zu einem Gesamtbild zusammenfügen.

Ich erklärte ihm daher nur kurz, dass ich gerade einen Verstorbenen bei mir hätte und dass dieser wohl zu jemanden in meiner Pension gehören würde. Gerhard erzählte mir daraufhin davon, dass sich bereits am Abend des Vortages ein Verstorbener bei ihm gezeigt hätte, den er nicht zuordnen konnte und ich bat ihn, mir diese Person zu beschreiben. Aussehen, Kleidung, Gefühle und einiges mehr – es traf zu bzw. entsprach auch meiner Wahrnehmung. Schlussendlich kamen von seiner Seite noch ein Name (der zutrifft) und andere Angaben hinzu, die ich zum Zeitpunkt unseres Gesprächs noch nicht mit S. besprochen bzw. gewusst hatte. Somit konnten wir ausschließen, dass Gerhard diese Informationen eventuell aus meinem Energiefeld gelesen haben könnte.

In einem weiteren Gespräch gab ich S. die zusätzlichen Informationen weiter und wir tauschten uns noch etwas über die verstorbene Person aus. Einige Angaben (z.B. erhielt ich ständig das Bild von einer Mon Cheri – Praline) konnte sie jedoch nicht bestätigen, weil sie dafür zu wenig über diesen Mann wusste. Ich weiß aber, dass sie dabei ist zu versuchen, die entsprechenden Informationen einzuholen und zu forschen. Danke dafür, liebe S. und entschuldige, dass ich dich und deinen Zeitplan an diesem Tag etwas durcheinandergebracht hatte.   

Warum ich diese Geschichte erzähle

Dieser hartnäckige, aber auch sehr liebevolle Mann aus der geistigen Welt, hat sehr viel darangesetzt, dass diese wunderbare junge Frau erfährt, dass er mit seiner wunderschönen (groß)väterlichen Energie an ihrer Seite ist – ständig bereit, um sie aufzufangen und zu beschützen. Meinem Empfinden nach hat sein Wesen sehr viel Schutzengelhaftes an sich.

Obwohl die junge Dame diesen Mann zu seinen Lebezeiten nicht kannte, besteht offensichtlich eine sehr tiefe Verbundenheit und wer weiß, was dieser Kontakt im Familiensystem alles aufzulösen oder zu heilen vermag? Wer weiß, wie lange diese Verbindung bereits besteht und wo sie ihren Ursprung hat? Wer weiß, was die Nachforschungen noch ergeben bzw. bestätigen werden?

Auch wenn ich diese Fragen nicht beantworten kann, so hat mir dieses Erlebnis einmal mehr gezeigt, wie sehr wir von den Bewohnern der geistigen Welt geführt und gelenkt werden und wie viel Liebe und Unterstützung wir aus dem Jenseits bekommen, ohne es zu ahnen.

Herzensdank für das Vertrauen in mich an diesen beeindruckenden Mann in der geistigen Welt, an die wunderbare S. und an den lieben Gerhard für seine Unterstützung!

Habt alle eine wundervolle Woche und fühlt euch wohl behütet und begleitet von all den Menschen in der geistigen Welt, die euch lieben.

Alles Liebe,

Eure Alessa

2 Gedanken zu „Mein Urlaub – Mit der geistigen Welt „im Gepäck“

  1. Liebe Alessa, welch schöne Erfahrung!! Du solltest öfter auf Urlaub fahren … 😉
    Liebe Grüße, Antonia

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