Erfahrungen/Erkenntnisse

Das Seifenblasen-Prinzip

Ein Erklärungsversuch aus der geistigen Welt

„Ihr Menschen dürft nun langsam erkennen, dass die diesseitige und die jenseitige Welt, so wie ihr sie bezeichnet und zuordnet, nicht als zwei gänzlich unterschiedliche und voneinander getrennte Existenzebenen zu betrachten sind. Natürlich wissen wir, dass ihr diese Aussage mit eurem menschlichen Verstand kaum vollständig zu erfassen vermögt. Aus diesem Grunde wollen wir heute versuchen, diese Anschauung anhand eines Vergleiches bildhaft darzustellen.“

Das Seifenblasen-Prinzip

„Betrachtet ihr eine Seifenblase, so seht ihr ein Gebilde, in dem Luft von einer durchscheinenden und zarten Seifen-Wasser-Hülle umschlossen wird. Ihr könnt sie dabei beobachten, wie sie sich für eine bestimmte Zeit als eigenständiges Objekt in den Weiten des Luftraums schwebend fortbewegt. Irgendwann führt der Weg der Seifenblase zum Erdboden, die Hülle platzt und die darin befindliche Luft fügt sich wieder in die Luftatmosphäre ein. Obwohl die Seifenblase als solche nicht mehr sichtbar ist, ist ihre Essenz – die Luft – dennoch weiterhin existent und würde nun theoretisch für die Bildung einer neuen Seifenblase zur Verfügung stehen.

Wenn ihr nun gedanklich die menschliche Existenz mit dem Dasein einer Seifenblase vergleichen mögt und die jenseitige Welt als das betrachtet, was diese Blase umgibt, werdet ihr folgendes vielleicht nachvollziehen können: In eurem physischen Sein mutet es vielleicht an, dass ihr getrennt von der feinstofflichen Welt (u.a. dem Jenseits) zu existieren scheint.

Ihr lebt sozusagen als Seifenblase, oder in ihr – wenn dies dem besseren Vorstellungsvermögen dient – in einem eigenständigen Konstrukt, wobei die Hülle euren menschlichen Körper und die Grenze eures menschlichen Verstandes widerspiegelt. Dieser ist verantwortlich dafür, dass eure Sicht auf das, was euch umgibt, oftmals getrübt wird.

Demnach könnt ihr oftmals nicht sehen und erkennen, dass ihr eure Inkarnation als Mensch lebt (vgl. Seifenblase), aber auch zugleich innerhalb und mit der feinstofflichen Welt (vgl. Luftatmosphäre) in Verbindung und Bewegung seid. So wie sich die Seifenblase gleichzeitig im selben Element bewegt, aus dem sie erschaffen wurde, so seid ihr Teil der feinstofflichen Welt und umgekehrt ist die feinstoffliche Welt Teil von euch.

Wenn für euch der Zeitpunkt kommt, an dem ihr beschließt, diese Inkarnation zu verlassen, löst sich eure Hülle – sowohl die des menschlichen Körpers, als auch die des begrenzten menschlichen Verstandes, auf (vgl. die Seifenblasenhülle platzt). Eure feinstoffliche Essenz, die Seelenenergie, wird in ihrem Eins-sein mit und in der Feinstofflichkeit weiter existieren und unter anderem ist es ihr auch möglich mit der diesseitigen Welt zu agieren und zu kommunizieren (vgl. Jenseitskontakte). Wenn es denn so sein soll, wird sie wieder in einer neu kreierten Hülle inkarnieren. Dabei werden bei der Entstehung gänzlich neue Aspekte, aber auch Aspekte des bzw. der vergangenen Leben zusammengeführt (vgl. eine neue Seifenblase wird mit Luft gebildet, die auch Luftanteile der zuvor geplatzten Blase enthält).“

Was bedeutet dies nun für euer menschliches Dasein?

„Dazu möchten wir zunächst noch ausführen, dass der Blick aus der Seifenblase zwar oftmals getrübt erscheinen mag, der Blick von außen nach innen, also aus Sicht der feinstofflichen Umgebung, sich jedoch immer klar und rein zeigt.

So gibt es aus der Perspektive der jenseitigen Welt, die ja Teil der feinstofflichen Welt ist, kein wirkliches Getrenntsein und keine große Unterscheidung in der Daseinsform. Ihr befindet euch nun in einer Zeit, in der sich die Beschaffenheit eurer Hüllen so zart und durchscheinend zeigt, wie niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Demnach ist es euch möglich, eure „Seifenblase“ zu verlassen und wieder zurückzukehren, ohne dass diese dabei „platzen“ würde – es bilden sich sozusagen Schlupflöcher oder Portale, wie ihr es vielleicht benennen würdet. Dies ist so zu verstehen, dass auch aus der menschlichen Existenz heraus ein Austausch und ein Miteinander mit der feinstofflichen, geistigen oder jenseitigen Welt (je nachdem) jederzeit ungehindert und bewusst möglich wäre und auch tatsächlich schon stattfindet.“

Was ihr dazu beitragen könnt

„An dieser Stelle möchten wir drei Punkte erwähnen, die unseres Erachtens nach hilfreich sein könnten.

1. Haltet es zunächst wenigstens für möglich, dass ihr als Menschen gleichzeitig in der physischen, aber auch in der feinstofflichen Welt zuhause seid und dass diese beiden Welten in steter und intensiver Interaktion stehen. Der Austausch erfolgt dabei sowohl auf bewusster, als auch auf unbewusster Ebene. Alles was ihr denkt und tut setzt immer eine Bewegung in beiden Welten in Gange. Wobei der „Welten“-Begriff an dieser Stelle unrichtigerweise wieder eine Trennung assoziiert.

2. Um diese Verbundenheit und dieses Eins-Sein in euer Bewusstseinsfeld zu implementieren, würden wir zur Meditation raten. Dazu solltet ihr euch ein paar Minuten der Ruhe und Stille nehmen, es euch bequem machen und die Augen schließen. Seht vor eurem inneren Auge, wie ihr von einer Seifenblase umhüllt werdet und mit dieser in die Unendlichkeit des All-Seins schwebt. Fühlt wie verbunden ihr mit allem seid. Es bedarf zwar etwas Übung und Geduld, aber ihr werdet eure „Reisen“ von Mal zu Mal ausweiten und eure Wahrnehmungen werden sich vertiefen.

3. Bittet die feinstoffliche Welt konkret um Unterstützung, damit ihr besser in die wechselseitige Kommunikation findet. Eure Verstorbenen, euer geistiges Team oder auch Engelswesen – um hier nur einige zu erwähnen – werden dies mit Freude tun, weil es auch Teil ihres Bestrebens ist, Menschen in ihrer ganzheitlichen Bewusstwerdung zu begleiten. „Glaubet, wisset und fühlet, dass ihr grenzenlose und multidimensionale Wesen seid oder zieht zumindest in Betracht, dass es so sein könnte.“

Dem möchte und kann ich im Moment nichts hinzufügen und wünsche euch deshalb abschließend einfach nur von ganzem Herzen einen wundervollen Tag.

Alles Liebe,

Eure Alessa

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